Hilft ein schnellerer Rechner?
Etwas, aber selten genug. Makros laufen in Excel auf einem einzigen Prozessorkern, zusätzliche Kerne beschleunigen sie nicht. Wer 15.000 Einzelzugriffe auf zwei reduziert, gewinnt in der Regel mehr als mit neuer Hardware.
Sollen wir die Berechnung einfach auf manuell stellen?
Das verschiebt das Warten nur und bringt ein neues Risiko: Die Zahlen sehen richtig aus, sind aber womöglich nicht neu berechnet, und die Einstellung gilt für alle offenen Mappen. Wir schalten die Berechnung nur während eines Makros aus und stellen sie danach in jedem Fall wieder her.
Müssen wir auf eine Datenbank umsteigen?
Nicht unbedingt. Viele gewachsene Tools werden in Excel wieder schnell, wenn Struktur und Code stimmen. Arbeiten mehrere Personen gleichzeitig mit denselben Daten oder wächst der Bestand stark weiter, kann eine Access- oder SQL-Server-Datenbank die bessere Grundlage sein. Das klären wir in der Analyse.
Bleiben unsere Zahlen dabei gleich?
Das ist die Bedingung für die Abnahme. Alte und neue Fassung rechnen mit denselben Daten, jede Abweichung wird geklärt, bevor umgestellt wird. Manchmal deckt der Abgleich dabei alte Fehler auf, etwa Zeilen, die ein fester Bereich nie erfasst hat. Dann entscheiden Sie, welcher Wert gilt.
Kann das nicht eine KI umschreiben?
Eine KI kann einzelne Schleifen umschreiben. Sie kennt aber weder die Abhängigkeiten zwischen Ihren Blättern noch die Sonderfälle in Ihren Daten, und sie prüft nicht, ob die Zahlen danach noch stimmen. Umgekehrt profitiert die KI vom Umbau: Klare Tabellen mit eindeutigen Schlüsseln sind die Grundlage, wenn Copilot oder andere Assistenten später mit Ihren Daten arbeiten sollen.